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Heyho

es ist mal wieder ein neuer Morgen, der Computer ist mal wieder mit einem fast fertigen Beitrag abgeschmiert und ich bin darueber (mal wieder) etwas sauer.

 

Heute war der erste Tag an dem ich wieder laufen war, seit 3 Wochen, es war nicht schlecht vorallem ich habe einen Bock gesehen, eigentlich ein kleiner mit nur 4 Enden am Geweih, aber fuer Detschland ist der gross.

Dad war etwas besorgt ob ich den auch keine Wertgegenstaende bei mir habe und eine ID, damit die Poliziei mich zurueck fuehren kann. Naja mein kaputter iPod sollte keinen grosen Wert darstellen und ehrlich gesagt, die meisten Americaner machen mir nicht viel Angst, da sie selten mehr laufen als vom Auto zum Supermarkt.

Aber ich werde das nun oefter machen, weil im Moment ist das Wetter wirklich super, wir sassen mit unser Umweltklasse draussen anstatt Unterricht zu haben und haben all den anderen Schuelern im Gebauede zugesehen.

Man braucht im Moment nicht mal nen Pullover, aber ich denke das wird sich bald aendern, Dad sagt etwas von wegen Schnee.

 

Gestern gab es nach der Schule eine Schlaegerei in dessen Verlauf wohl eine Handfeuerwaffe abgefeuert worde. Zumindest ist das mein Stand der Dinge, mal sehen was ich noch so erfahre in den ersten Schulstunden.

Unsere gesammelte Security kam zu der Schlaegerei und auf dem Weg nachhause sah man dann 5 oder 6 Polizeiwagen mit Sierenen zu meiner Highschool eeilen und mir wurde erklaert, dass die Polizei in dieser Staerke nur ausrueck, wenn eine Handfeuerwaffe im Spiel ist.

 

Es ist fuer mich erstaunlich wie gleichgueltig man Gewalt gegenueber werden kann in nur so kurzer Zeit.

In unserm Keller sind zum groessten Teil die 9. Klaessler untergebracht und es ist normal, dass dort 1 oder 2 Kaempfe laufen, wenn man sich dort runter begibt.

Es gibt 4 bis 5 Schlaegereien pro Tag und der Rekord liegt bei glaub ich 16 oder mehr an einem Tag.

 

Etwas zurueck in der Zeit war Hallowen, das schottische Fest der Geistervertreibung und Hexen(was auch immer). Ich war fuer einen Tag im Sueden, naja die USA sind gross und ich bin nur bis Illinios gekommen, genauer Sixflags America, ein riesiger Freizeitpark mit super Attraktionen und Achterbahnen, die den Silverstar (im Europapark Rust) wie eine Kinderkarussel aussehen lassen.

Leider war FrightFest, sodass entschieden mehr Menschen im Park waren, Folgen: fuer unsere letzte Fahrt haben wir beinah 3 Stunden gewartet, aber es hat sich gelohnt. Die Fahrt zurueck muss wohl asuch spannend gewesen sein, mit einigen beinah Unfaellen, aber ich hab geschlafen.

 

am 7.11.06 war die Governorswahl in Wisconsin, erstmal war ich von der Waehlerschaft etwas enttauescht unter 50% aller gingen nur waehlen, naja man kanns nicht vom Fernseher ausmachen, dann ist das nichts fuer sich muessen sich einige (oder doch besser viele) Amerikaner gedacht haben. Neben der Tatsache, dass fuer den Senat 4(!) Kandidaten aufgestellt waren, gab es fuer den Governor (das ist so ziemlich der wichtigste Job in einem Staat) noch eine ganze Menge anderer Jobs die besetzt wurden wie Sheriff und das House of Representitive.

Zu erst die Demokraten haben gewonnen, es war ein Kopf an Kopf rennen aber Jim Doyle wurde wieder gewaehlt ebenso wie Herbert Kohl fuer den Senat. Kohl hatte es nicht mal noetig Wahlkampf zu betreiben, da klar war das er gewinnt.

Es gab auf dem Wahlzettle auch noch 3 kleine Fragen was man den machen soll, die waren nur so gestellt, dass der Normalsterblich sie nicht sinnentnehmend lesen konnte. Es ging darum die Gleichgeschlechtliche Ehe zu verbieten, die Todesstrafe mit DNS Beweisen wieder einzufuehren ( und dsa obohl Wisconsin si vor ueber 50 Jahren abgeschafft hat) und ob die Truppen aus dem Irak zurueck geholt werden sollen. (was der Governor aber nicht kann, sondern nur der Congress)

Nebenbei der Wahlkampf war so mies, man sah zwar alle paar Minuten im Fernsehen eine Spot, aber die sagten immer nur was der andere falsch gemacht hatte, sprich ein total negativer Wahlkampf.

 

Ich sollte Berichterstatter fuer die Zeitung werden

Bye

9.11.06 15:40


Snow

Es ist Wochende und ich habe zwar vor 3 Tagen geschrieben wie toll das Wetter ist nun im Moment ist es das selbe Wetter nur hatten wir am Freitagabend ca 4 inches Schnee.

SCHNEE

leider matschig und nass aber alles war weiss

 

Und Dad hat mich dann mit genommen zur shooting range(die hatten den kopf eines hirsches (12 enden an einer seite) und eines bisons( die sind riesig) in einem haus dort(komischer platz, ganz ganz viele weisse mit waffen die dann paper oder holzziele durchloechern), nachdem er und Dude geschossen haben, durfte ich auch noch und ich war gut fuers erste mal, das hat selbst Dad gesagt.

und wie man mir dann nebenbei sagte, dass ich fuer ein jagdwochende eingeplant bin, bei Uncel Rusty, irgendwo mehr in der mitte von Wisconsin. Und an Thanksgiving gehts nach Southdakota(da darf ich definitive nur zuschauen.

 

und dann verbringt man das wochende nach moeglichkeit mit freunden, wird unter der woche wieder schlechter (YEH!) bis 6 in der schule

12.11.06 19:04


es klebt Blut an meinen Haenden

Am Samstag um 6 Uhr 28 war auf dem Land auf dem ich zu dieser  Uhrzeit war, die Eroeffnung der Wildjagdsesion.

Das heisst, da mein Gastvater ein begeisterter Jaeger ist, sind wir zu seinem Bruder ,Onkel Rustty, gefahren (4 Stunden fahrt) und haben die Jagd mit eroeffnent.

Die Jagdsesion ist hier gerade mal 10 Tage lang, zumindest die in der man mit einem Gewehr oder Handfeuerwaffe jagen darf, dafuer darf jeder jagen, der einen Coupon fuer ein Wild kauft und dann ein Land findet wo er jagen kann.

 

Meine Vorbereitungen sahen so aus, dass ich 2 Schulestunden geskippt hab (Englisch und Mathe) und dann ging es in Richtung Zentralwisconsin mit Kevin (Junior und Senior) und Onkel Edward im Auto zu der kleinen Farm von Onkel Rustty.

 

Am Abend gab es dann das obligorische, reichhaltige Mahl, damit man dann man naechsten morgen um 5 Uhr aufstehen kann und fuer Stunden im Gehoelz liegen bleiben kann. Das fuer die Amerikaner ungewohnt gesunde Essen wird dann mit alkoholischen Getraenken runtergespuelt (aber alles in Massen man will ja um 5 Uhr aufstehen). Man geht entsprechend frueh schlafe.

 

Wenn man dann um 5 Uhr morgens aufsteht, sich eine ganze Menge Schichten von warmen und wunderschoen ORANGEN Kleidungsstuecken (ich spreche von ganz Koerperkondomen inklusive Handschuhen und Gesichtsmaske)ausstraffiert hat geht man in den Wald, moeglichst in einen Baumstand mit guter Sicht auf eineFreiflaeche, auf der haeufig Wild entlang laeuft.

Onkel Rustty war mit mir am ersten Morgen jagen, wir sahen gerade mal eine Dove (weibliches weissschwanz-wild(ich weiss leider gerafe mal die woerter nicht) die am anderen Ende der Freiflaeche im Wald rannte, also habe ich nicht geschossen. Wie sich nachher herausgestellt hat haette sich die Kugel nicht gelohnt, es war ein Kitz, gerade mal 4 oder 5 Monate alt. Dad hat es ausversehen geschossen, als er fuer eine Dove zielte, die wohl direkt da neben stand.

Das war auch so ziemlich das einzige was ich gesehen hab, am Samstag.

Und das obwohl ich den ganzen Tag im Wald verbracht hab, unbewegt und zu eis geforen, es war zeitweise unter 0C.

Der Grund war, dass auf dem Land auf dem wir jagden, normalerweise Bisons grassen und das Wild sich vor denen fuerchtet. Und auf dem Land neben an trieben sich einige recht junge Jaeger rum, die alles abgeschossen habe, oder zumindest auf alles erstmal  4 bis 5 Schuesse gefeuert haben.

 

Am Sonntag gings dann nochmal um fuenf Uhr in das gleiche Gelaende, diesmal mit Onkel Eddy und sagen wir so, er hat nicht mal Wild geshen am ganzen Wochende, obwohl ich welches gesehen hab, leider ist es ueber eine Freiflaeche im hohen Gras und in den Wald, auch diesmal habe ich kein Blut an meine Hanede bekommen.

Die Ausbeute des Wochende ist ein junges Kitz und eine Monsterdove, die wir dann auch direkt ausgenommen haben und zerlegt haben, so bekam ich dann doch noch Blut an meine Haende.

Morgen geht es direkt nach der Schule nach Southdakota und das wir mal eben 3 Tage Schule skippten gefaellt mir fast

 

 

20.11.06 01:59


Ich im Wilden Weste

Ja wieder ist Zeit verstrichen, wieder etwas erlebt, diesmal:

der Wilde Westen 

 

Letzte Woche Montag fuhren wir mit Moms tollen, roten Truck und einem Verbrauch knapp 12 Litern pro Hundert Kilometern( knapp 300 Dollar Benzinkosten finde ich fuer eine Woche happig, ich kann mich aber auch irren in Richtung South Dakota, westlich von Milwaukee ca 1450 Kilometer entfernt. Die Fahrt dauerte ca 14 Stunden, und einige Pausen.

Die erste war klassisch Amerikanisch, Bugerking. Dann weiss ich nicht mehr so genau was passierte, eine wunderbare Terrasse mit Sicht in ein nettes Tal haben wir passiert (leider sah man nur knapp 2 Meter in der Dunkelheit) und dann der Sonnenaufgang im Oedland, das war der Zeitpunkt, als ich den Wilden Westen betrat.

Beschreiben wir das Oedland fuer die Menschen die WoW gespielt haben wie folgt: Es sieht genauso aus wie die Brennende Steppe mit Grass. Achja die Drachen werden im Oedland, wie alle anderen Tiere eher spaerlich gesichtet.

Fuer alle die kein WoW gespielt haben oder ihen Charakter nie in den Bereich von + Level 48 gebracht haben:

Es gibt dort NICHTS, ausser etwas trockens Grass. MAn kann Milen in alle Richtungen sehen und eine Airforcebase, aber die gibt es ueberall.

Es gibt keine oder sehr wenig Zauene und Baueme? Ich bezweifel, dass die Kojoten, die ich gesehen hab jemals an einen gepinkelt haben, geschweige denn gesehen.

 

Zum Glueck haben wir am naechsten Morgen das Oedland verlassen und sind direkt im ersten Ort ein gekehrt, den wir entdeckten, Wall, in dem es gratis Eiswasser und KAffee fuer 5 cents gab. (Falls jemand weiss wo man so guten Kaffee so guenstig bekommt wuerde mich das intressieren) Dann ein gutes amerikanisches Fruehstueck: Eier, Pfannkuchen, Schinken und Wuerstchen und dann noch in aller Ruhe das Wild, das tapferer Jaeger (weit, sehr weit entfernt) geschossen hatten bewundert.

 

In Southdakota, Rapidcity angekommen (es sieht nicht viel anders aus in Rapidcity als im Oedland, aber wenn es mal regnet (was es seit ueber 5 Wochen nicht mehr hatte und es ist Winter) soll alles gruen sein, wers glaubt) ging es mehr oder weniger direkt auf zur Jagd auf einem 10000 acer Acker.

Man nahm also das Auto und fuhr erstmal kreuz und quer durch das gebiet (als Fahrzeug sind ATV, Crossmotoraeder und Jeeps zu empfehlen) bis jemand ein Wild sichtet(Orginalton: Ah ein Wild, gib mal das Fernglas, Oh doch nur ne Kuh) Die Gab es naemlich massenhaft (eine Herde mit 3000 Tieren war nicht so weit). Das Wild kann aber schon mal 3 bis 4 Milen entfernt sein, trotzdem heisst es aussteigen und an das Wild anschleichen, denn ein guter Schuss ist nur aus 100 metern moeglich. Das man bei solchen Aktionen eventuell durch Kakteen robbt stoert nicht, solange keiner schreit, denn wenn das Wild weg rennt ist es aus mit der Jagd.

Intressant ist auch der Aspekt, dass wenn man dann nach 2 Milen anschleichen und einem Treffer (von 10 Schuessen/ ich hab nicht geschossen) mal ein Reh versehenlicht trifft und es dann nicht erst noch 3 Milen laueft, den Truck wieder zu finden, denn es ist nicht alles flach, sondern von vielen kleinen Taelner und Hueglnm durchzogen. Wenn man dann den Truck findet (Ich habs geschafft) muss man nur noch einen Weg finden, denn der Truck is Mom Baby und wird so gepflegt wie die meisten Deutschen ihren Wagen hegen und pflegen (ne Tanchen).

Es ist uebrings eine sehr intressante Aufgabe die Organe zu entfernen und nachzuschauen was das Wild den gutes in den letzten Tagen gegessen hat. In Milwaukee habe ich mich dann gestern den uebrigen Aufgaben gewidmet, haeuten und das Fleisch von den Knoche schneiden, intressat ist wie ein solcher Koerper aufgabaut ist, Koerperwelten mit anfassen.

 

Dann gabs Thanksgiving, 2 Turkeys und jede Menge andere Leckereien, den Vikis Familie hat Indianerblut in ihren Adern(Dads Familie ebenfalls aber eine komplett andere Region) Es war en schlemmen wie an Weihnachten bei Oma.

 

Am Freitag konnte ich endlich meine Tetonkas(Bisons) sehen, anfasen und sogar essen. Leider stehen ueberall Schilder, dass Bisons wild sind und man sich nicht naehern darf, also war sehen einfach, aber annaehern? Es gibt ganz nette Gruselgeschichte, dass Die Bisons wohl gerne mal Autos auf den Kopf legen. Tante Lindsey kauft mir dann einen Bisonsfigur, und in der Bar gab es dann einen Bisonburger, der Konkurrenz von McDoof und Co weit ueberlegen.

Die Bisons gabs im Custer State Park zu sehen, so wie ein 5*5 Hirsch aus gerade mal 3 Metern, Mt Rushmore, ca 50 Turkeys und Eseln, die Wild leben das Auto umringen an den Scheiben lecken und sich mit Karroten fuettern lassen.

Kevin junior schoss einen maenliches und weibliches Wild und ein drittes haben wir geschenkt bekommen, aus denen wird whl groesstenteils Wurst werden oder leckers Steaks, hatten gestern welche direkt vo Kamin. Aus der Haut werden wohl Handschuhe gemacht, und das Geweih will Dude sich ins Zimmer haengen.

 

Ach ja ich habe noch etwas gelernt hier in den USA, ein Packet braucht ca 6 bis 7 Wochen von deutschland, wenn es keine Luftpost ist =ich werde nicht rechtzeitig meine Weihnachtsgeschenke loschicken, geschweige denn ich haette sie schon

27.11.06 19:03


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